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Slipknot’s Paul Gray: Die Welt kondoliert

Eines der wiederkehrenden Themen des gM Blog ist die Frage in wie weit der Metal in unserer Gesellschaft “angekommen” ist bzw. in wie weit er gesellschaftlich akzeptiert wird. Ein weiteres tragisches Ereignis liefert nun einen weiteren Beweis, dass der Metal seinen “Tabu Status” verliert.

Wie sonst ist es zu erklären, dass sich “Die Welt” als durch und durch bürgerliche Tageszeitung in ihrem Online-Ableger so detailliert mit dem Tod von Slipknot Bassist Paul Gray auseinandersetzt? Zwar stammt Die Welt aus dem Axel Springer Verlag, der auch den Metal Hammer auflegt, doch trennen die beiden Zeitungen normalerweise im wahrsten Sinne des Wortes Welten.

Weiterhin erstaunlich ist, dass zumindest in diesem Kontext Slipknot nicht mit den üblichen Prädikaten “skandalös”, “kontrovers” oder “jugendgefährdend” belegt wird, sondern die trauernden Bandmitglieder als trauernde Menschen und als Künstler skizziert und anerkannt werden. Ein Schulterschluss mit den einstigen “Schmuddelkindern” der Metalszene?

Auch wenn der Metal niemals um Anerkennung in der Mitte der Gesellschaft bitten wird (eher das Gegenteil), wäre es doch zumindest ein positiver Funke aus dieser traurigen Angelegenheit, wenn die Medien der gesellschaftlichen Mitte den Künstlern unseres geliebten Musikstils künftig weiterhin so fair, offen und unvoreingenommen entgegentreten würden, wie es in diesem journalistischem Beispiel der Fall ist.

In diesem Sinne

ByH!

Gunnar

Gunnar am 19. Juli 2010 in Allgemein, Bands
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Metal tut sooo gut!

In unserer hektischen Zeit verkommt Musik jeglicher Art allzu häufig zum kaum bewusst wahrgenommenen Begleitlärm. Traurigerweise ergeht es mir mit dem Metal aktuell kaum anders. Neben Beruf, Beziehung, Freunden und den alltäglichen Notwendigkeiten bleibt viel zu selten die Zeit die geile Musik, mit der wir gesegnet werden, auch wirklich zu genießen.

Dieses Wochenende habe ich mich daher bewusst hingesetzt und mir  ”Twilight of the Thunder God” und “All Hope Is Gone” mit geschlossenen Augen und nickend Kopf in aller Ruhe über Kopfhörer direkt ins sehnlich wartende Hirn gepfiffen. Das Ergebnis war mal wieder überwältigend. Es gibt kaum etwas geileres als aktiv erlebten Metal. Nach so einer Session geht es einem einfach nur gut!

Auch wenn solches easy listening sicherlich kein Live-Erlebnis ersetzt, gibt es einem doch ordentlich Energie dem Alltag mal wieder kräftig in den Arsch zu treten.  Diesen Kick werde ich mir künftig wieder öfter geben!

ByH!

Gunnar

Gunnar am 8. Februar 2009 in Allgemein
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getMetal Jahresrückblick 2008

Lange lag der getMetal Blog mal wieder brach. Der Grund: beruflicher Stress. Höchste Zeit also die besinnliche Zeit zum Jahresende mal wieder zu nutzen um kräftig in die Tasten zu hauen und einen kurzen Rückblick auf das Metaljahr 2008 zu werfen. Gleichzeitig Top und Flop zu sein brachten 2008 Iced Earth zustande. Erst die mehr als erfreuliche Rückkehr von Matt zur Band, dann das eher durchwachsene “The Crucible Of Man” Album, das höchstens die Hoffnung auf eine Besserung in der Zukunft hinterlässt.Diese Form der Besserung bewiesen Metallica, die sich mit “Death Magnetic” eindrucksvoll zurückmeldeten und die letzten Jahre inklusive “St. Anger” vergessen machten. Danke dafür!Alle Hoffnung fahren ließen hingegen Slipknot auf “All Hope Is Gone”. Sicherlich ein polarisierendes Album, da es einen zunehmenden Stone Sour Einfluss auf die Ausrichtung von Slipknot andeutet. Auf diese erfindet sich Slipknot zwar auf dem Album in gewisser Weise neu, neigt aber gleichzeitig auch stärker in Richtung Mainstream, was den die hard Fans der urtümlichen Slipknothärte wohl übel aufstoßen dürfte. Mir hingegen macht der frische Wind im Hause Slipknot eher Spaß, die cleanen Vocals von Corey machen den Sound von Slipknot imho insgesamt eher stärker.Stark präsentierten sich in 2008 auch Disturbed, die mit “Indistructible” einen weiteren starken Langspieler eingetrümmert haben. Allerdings fehlt hier das erfrischende Element, wie es bei Slipknot auffällt, nahezu gänzlich. Disturbed haben ihren Stil auf diesem Album perfektioniert, bleiben ihm dabei aber gleichzeitig zu stark verhaftet und bieten wenig Abwechselung.Wie man im Laufe seiner Karriere konstant die Qualität des eigenen Sounds nach oben treibt beweisen hingegen Amon Amarth mit “Twilight of the Thunder God”. Obwohl ich sicherlich nicht zu den eingefleischten Fans der Schweden gehöre, macht mir der Donnergott richtig Spaß und war für mich eine der angenehmen Überraschungen des Metaljahres 08.Die andere positive Überraschung waren für mich sicherlich Volbeat, die ich in diesem Jahr erstmals richitg kennen und auch direkt mal live erleben durfte. Coole Truppe mit coolem Sound und ungemeinem Spaßfaktor. Wie auch die beiden Vorgängeralben kann ich auch das 2008er Machwerk “Guitar Gangsters & Cadillac Blood” nur empfehlen!Soweit zu meinem zugegeben kurzen und wenig umfassenden Jahresrückblick. Schmeißt doch einfach ein paar Kommentare zu diesem Post ein, was für euch die Rocker und die Shocker des Jahres waren, um die Liste ausführlicher zu machen. Ich würd mich freuen!Bangt euch gut ins Neue Jahr!grtzGunnar 

Gunnar am 30. Dezember 2008 in Allgemein, Bands
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