Am 18. November 2009 meldeten sich Rhapsody of Fire zunächst noch vergleichsweise zurückhaltend über eine auf Nuclear Blast veröffentlichte Pressemitteilung zurück. Peinlich eigentlich, dass mir dies nach all der Berichterstattung über die Probleme der Band mit Ihrem alten Label einfach durchgegangen ist. Durch den mangelnden Informationsfluss auf der Band-Homepage war ich allerdings auch etwas müde in meinen Versuchen geworden Neuigkeiten herauszufinden.
Zum Glück hat sich Nuclear Blast auch dieses Missstandes mittlerweile angenommen und RhapsodyOfFire.com in neuem Gewand gerelauncht. Seitdem lohnt es auch wieder dort regelmäßig für aktuelle Berichte vorbeizuschauen.
Mittlerweile liegt mir auch endlich, endlich das gar nicht mehr ganz so neue Album der Italo-Truppe vor. Auf “The Frozen Tears Of Angels” fallen dem geneigten Fan unmittelbar zwei Dinge auf. Zum einen stehen die Gitarren wieder deutlich mehr im Vordergrund und erinnern “Dawn of Victory” und vorallem “Power of the Dragonflame” Zeiten. Zum anderen wird dieses Mal fast gänzlich auf die eingänglichen Mitsingpassagen der vorherigen Alben verzichtet. Die Songs konzentrieren sich hingegen noch stärker darauf die passenden Emotionen zum inhaltlichen Konzept zu transportieren.
Plattenreviews gibt es sicherlich genug, deshalb werde ich hier kein weiteres mehr verfassen. Zumal es sich bei Rhapsody (of Fire) sowieso um eine lieb sie oder hass sie Band handelt. Allerdings scheinen sich zunehmend mehr Liebhaber zu finden, denn mit “The Frozen Tears Of Angels” sind Rhapsody das erste Mal in der Bandgeschichte in die europäischen Billboardcharts eingestiegen.
Persönlich finde ich das Album nach den ersten paar Umläufen sehr gelungen, aber das mag natürlich auch an dem langen Entzug liegen. Unabhängig vom Entzug ist allerdings meine Begeisterung für das umfassende Booklet im “Limited Digi Pack”. Wirklich sehr cool geworden, thx Nuclear Blast!
Special Fact: Der im Plattentitel verwendete Begriff “Frozen Tears Of Angels” scheint es Luca Turilli besonders angetan zu haben. Neben den Rhapsody Lyrics taucht er auch im ersten Track des bereits Juni 2006 erschienen Albums “Lost Horizons” seines Side Projects “Dreamquest” auf.
Welcome back, Guys! Hope to see you on Tour!
ByH!
Gunnar
Gunnar am 3. Juli 2010 in Bands*
Asche über mein Haupt! Dies war mit Abstand die längste Phase ohne Blog-Eintrag, die getMetal bisher überstehen musste. In der Zwischenzeit ging es bei mir privat drunter und drüber und ich musste einige der fiesesten Momente meines bisherigen Lebens überstehen.
Nichtsdestotrotz steht man als Blogger natürlich in der Bringschuld. Da ist es doch gut, wenn man mit dem Finger auf andere zeigen kann, die es auch nicht besser hinbekommen. Nehmen wir beispielsweise einige meiner Lieblingsbands, deren Websites ich regelmäßig absurfe, um mögliche News aus erster Hand zu erhalten. Doch was muss der hart gesottene Fan feststellen? Fast alle Bands sind gnadenlose Online-Muffel!
Scheint ganz so, als ob unsere Idole die schöne neue Online-Welt noch nicht so richtig für sich entdeckt hätten.
Zumindest werdet ihr somit auf getMetal vergleichsweise gut bedient und der nächste Beitrag kommt bestimmt! … Versprochen!
ByH
Gunnar
Gunnar am 8. Oktober 2009 in Allgemein*
Wie berichtet legen Rhapsody of Fire zurzeit eine nicht ganz freiwillige Pause in ihrem Schaffen ein. Wem die Wartezeit bis zur Wiederaufnahme der Bandaktivitäten zu lang wird, dem seien die finnischen Melodic Death Metaler Crimfall wärmstens ans dunkle Herz gelegt.
Zwar klingen der weibliche Leadgesang und die eingestreuten Death Metal Growls nicht unbedingt nach Fabio Lione, doch musikalisch fühlt man sich schnell an den für Turilli und Staropoli typischen mittelalterlich angehauchten Film Score Metal erinnert.
Ich auf jeden Fall kann das aktuelle Album “As The Path Unfolds” nur empfehlen. Wer reinhören möchte kann dies auf der myspace-Seite von Crimfall.
ByH!
Gunnar
Gunnar am 1. April 2009 in Bands
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Erst war ich geschockt, dann war ich wütend, dann war ich rasend. Jetzt bin ich immer noch ziemlich mitgenommen. Während meiner Recherchen zum letzten Beitrag musste ich feststellen, dass eine der von mir am heißesten erwarteten Neuerscheinungen des Jahres 2009 nicht auf den Markt kommen wird.
Essig ist es mit dem dritten Teil des zweiten CD-Zyklus von Rhapsody of Fire. Denn wie die Band auf ihrer Homepage bekannt gibt, wurden sämtliche Aktivitäten der True Metaler erst einmal auf Eis gelegt. Grund ist ein Rechtsstreit mit Joey DeMaios bzw. Manowars Plattenlable Magic Circle Music. Einige wenige Einzelheiten zu der immer noch mysteriösen Angelenheit findet ihr in der Bloodchamber.
Ich verstehe nicht, wieso es immer wieder zu Zwistigkeiten zwischen Künstlern und ihren Lables kommen muss, aber die Geschichte der Musikindustrie ist voll davon. Schade nur, dass so etwas nun auch im Hause Magic Circle vorgefallen ist. Schließlich hatte es sich Joey ja in den Kopf gesetzt ein wirklich musiker- und metalfreundliches Lable in die Welt zu setzen.
Es wäre allerdings ein Fehler vorschnell einer Seite in diesem Konflikt die Schuld an dem Schlamassel in die Stiefel zu schieben. Denn obwohl Manowar und insbesondere Joey DeMaio und Manowar mit gesunder Regelmäßigkeit die Metalwelt polarisieren und durchaus auch mal provozieren, verfügt auch Luca Turilli, Mastermind von Rhapsody of Fire und diversen Soloprojekten, über ein so großes musikalisches Genie, das es dicht am Wahnsinn angesiedelt sein muss.Welcher der beiden Dickköpfe also für den Stress verantwortlich ist, wird sich vermutlich nie gänzlich klären lassen. Vermutlich geben sich in dieser Hinsicht beide nichts.
Der wirklich Gearschte ist bei der Aktion ohnehin mal wieder der Fan, der jetzt erstmal gründlich in die Röhre guckt. Vielleicht findet sich ja dort ein Anzeichen, ob es eines Tages doch noch zur Wiederaufnahme der Bandaktivitäten kommt.
In diesem Sinne …
ByH!
Gunnar
Gunnar am 7. Januar 2009 in Bands
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