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Metalocalypse Vorpremiere - Was ging auf dem Event?

DoroPünktlich zum heutigen Serienstart auf TNT möchte ich noch gerne meine Eindrücke und vorallem auch einige Bilder von der Vorpremiere mit euch teilen.

Zunächst mal ein ganz artiges “Danke Schön” für die Einladung an den Sender adultswim und die Organisatoren des “Großes Fernsehen” Programms für die Einladung. Als Autor eines so kleinen Nischenblogs fühlt man sich dann doch geschmeichelt. ;-)

Highlight des Abends waren sicherlich die vier Stars, die als Synchronsprecher für die deutsche Version von Metalocalypse gewonnen werden konnten. Doro seht ihr bereits links. Zusammen mit ihr hockten aber auch Schmier von Destruction, Mille Petrozza von Kreator und Alf Ator (ex Knorkator) im Aufnahmestudio.

SchmierDort muss es nach Aussage des formidablen Quartetts wohl recht amüsant zugegangen sein. Speis und alkholisches Getränk standen für die Dame und die Herren bereit, so dass die Aufnahmen unter gelöster Stimmung getätigt werden konnten.

Highlight war nach einhelliger Meinung die Ermordung Doros durch Mille, der die Ehre hatte die Queen of Metal während einer Folge virtuell mit der Kettensäge zu zerlegen. Zu schade, dass ausgerechnet die Folge, die die hochgelobten Schreie Doros während des Massakers  beinhaltet nicht zu den bei der Vorpremiere gezeigten gehörte.

Einen Berufswechsel strebt nach dieser Erfahrung allerdings keiner der Künstler an. Am allerwenigsten wohl Alf, der nach eigener Aussage trotz 8 Versuchen an der richtigen Intonation der Phrase “Ja, genau!” scheiterte und von einem Synchronsprecherprofi “gedoubelt” werden musste. Lol!

Doro, Mille, Schmier, Alf Version 1

Abschließend kann ich nur betonen, wie cool es in der “kleinen” Welt des Metal zugeht. Stars zum Anfassen, und gänzlich ohne Allüren, kein riesiger (obwohl schon beachtlicher) Presserummel und ein Vorpremierenpublikum, das entgegen den gewohnten Fernsehbildern durch Tätowierungen und die gemeinsame Lieblingsfarbe “Schwarz” bestach. Einfach geil, dabei zu sein und tausend mal besser als der ätzende Pop-Zirkus. Metal rulz!

Doro, Mille, Schmier, Alf Version 2

ByH!

Gunnar

Gunnar am 29. Juni 2010 in Events & Locations, Filme
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getMetal empfiehlt Metalocalypse: Dethklok sind die Derbsten!

MetalocalypseWie bereits angekündigt, hatte ich das Vergnügen am 25.06. in Köln an der Vorpremiere von Metalocalypse in Köln teilzunehmen. Bevor ich auf das Event an sich und die anwesenden Stars eingehe, möchte ich in diesem Blogpost zunächst die wirklichen Helden des Abends vorstellen - Dethklok!

Dethklok sind die Titelhelden der Heavy Metal Comicserie Metalocalypse und der absolute Wahnsinn! Wie muss ich mir das Ganze vorstellen? Nun Metalocalypse besteht aus relativ kurzen Folgen von etwa 10 - 15 Minuten die über die jüngsten Abenteuer der völlig durchgeschädelten Metalband Dethklok berichten.

Vor der Premiere habe ich mich gefragt, ob es nicht vermessen ist zu glauben, dass Leute sich für nur 15 Minute kurze Folgen von irgendetwas regelmäßig vor dem Fernseher einfinden. Nach den sechs Folgen von Metalocalypse, die ich im Rahmen der Vorpremiere sehen durfte, kann ich nur sagen: “Zieht es euch rein! Es lohnt sich auf jeden Fall!”

In diesem Post soll es natürlich keine Spoiler geben. Daher nur das Wesentliche. Die Serie dreht sich, wie gesagt, um die fiktive Metalband Dethklok. Obwohl sich die Bandmitglieder auf dem geistigen Niveau von Beavis und Butthead bewegen, haben sie es geschafft sich zur größten Band der Welt empor zu spielen. Mit ihrem begrenzten Horizont und dem imensen Einfluss ihrer Musik schaffen sie es regelmäßig die Welt an den Abgrund zu schubsen. Egal, ob sie urzeitliche Trolle zum Leben erwecken oder einen Mitarbeitertag abhalten wollen, Dethklok schaffen es jedesmal für ultimatives Chaos und jede Menge Tote zu sorgen.

Optisch entspricht die Serie dabei höchsten Ansprüchen und gerade bei den musikalischen Darbietungen wird auf die korrekte Umsetzung der Gitarren und Drumarbeit in die Animation geachtet. Die eingespielte Musik stammt dabei samt und sonders von echten Profis: Neben Brandon Small, dem Co-Autor der Serie, gehören Drummer Gene Hoglan (Dark Angel, Strapping Young Lad, Fear Factory), Gitarrist Mike Keneally (Frank Zappa, Screamin’ Jay Hawkins, Beer for Dolphins) und Bassist Bryan Beller (Steve Vai, Dweezil Zappa) zum realen Lineup der Band. Und die in der Serie verwendeten Tracks krachen samt und sonders.

Für den Witzfaktor sorgt der zweite Autor der Serie Tommy Blacha, der auch schon als Autor für “da Ali G. Show” aktiv war und Metalocalypse einen geradezu genialen Schuss schwarzen Humor verpasst. Ich kann Metalocalyse daher nur jedem Metalfan wärmstens ans Herz legen, es ist wahrlich ein Mordsspaß!

Die Schwäche der Serie liegt sicherlich darin, dass man es Nicht-Metal-Fans nur schwerlich wird erklären können, dass Metalfans weder so doof sind wie die Serienhelden, noch so gewaltbereit und brutalitätsgeil wie die Serieninhalte. Naja, was soll’s. Missverstanden wurden und werden wir sowieso seit Anbeginn der Zeit, da werden wir ja wenigstens noch Spaß haben dürfen. Und Spaß ist Metalocalypse von vorne bis hinten!

Wer das Glück hat TNT zu empfangen sollte sich dringend jeweils ab kommenden Dienstag (29.06.) um 21:45 Uhr vor dem Fernseher einfinden oder Samstags 00:55 Uhr von der Wiederholung Gebrauch machen. In Deutschland läuft zunächst die erste Staffel der Serie, die ich mir aus Ermangelung von TNT umgehend auf DVD bestellt habe.

Zusätzlicher Clou: Für Metalocalypse konnten mit Doro, Mille Petrozza, Schmier und Alf Ator einige echte Szenegrößen für Gastsprecherrollen verpflichtet werden. Doch dazu später mehr. Wer ebenso wie ich einen Hang zum Englischen hat, der kann sich auf TNT auch die englische Version anhören und so in den Genuß von Einlagen von James Hatfield und Kirk Hammett kommen, die einigen Charakteren ihre Stimmen liehen.

Langer Rede kurzer Sinn: Metalocalypse hat mich total aus den Socken gehauen, nicht anders wird es euch ergehen. Also zieht es euch rein!

ByH!

Gunnar

P.S. Dieser Beitrag wurde nach dem Sieg der deutschen Mannschaft bei der WM gegen England verfasst. Daraus resultierende Schwächen seien dem Autor bitte nachgesehen. ;-)

Gunnar am 27. Juni 2010 in Bands, Events & Locations, Filme
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Metalocalypse reaktiviert den getMetal Blog!

Eigentlich war unser geliebter gM-Blog ja auf dem besten Wege in einen Dornröschenschlaf zu verfallen, da kam sie dann plötzlich doch, die Chance, die man nicht alle Tage erhält.

In diesem Fall war es die Einladung an der Vorpremiere der Zeichentrickserie “Metalocalypse” in Köln teilzunehmen, die heute Abend stattfinden wird. Anwesend werden auch einige Größen der deutschen Metalszene sein, die Synchronsprecherrollen in der Serie übernommen haben. Dieses Vergnügen werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen!

Positiver Nebeneffekt: Ich betrachte die Einladung als Zeichen des Himmels (oder doch eher der Hölle?) den gM-Blog gefälligst weiterzuführen und auch nocheinmal einen neuen Anlauf auf die Erstellung der eigentlichen Website zu nehmen.

Also freut euch auf die zukünftigen Posts, beginnend mit dem anstehenden Bericht über das heutige Event und die Metalocalypse-Serie als solche.

Wer sich ebenfalls vorab informieren möchte, schaut am besten auf dem Internetauftritt von Metalocalypse vorbei.

ByH

Gunnar

Gunnar am 24. Juni 2010 in Events & Locations, Filme
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“Heavy Metal F.A.K.K. 3″? David Fincher inszeniert neuen “Heavy Metal”-Film

Er hat Kultfilme wie „Fight Club“ und „Sieben“ geschaffen. Jetzt startet David Fincher ein neues Projekt – einen Animationsfilm, basierend auf den Ideen und Storylines aus dem „Adult Illustrated Fantasy“-Comic-Magazin „Heavy Metal“!
Mit von der Partie sind Kevin Eastman, Tim Miller und eine Handvoll weiterer Regisseure, denn der Streifen soll aus acht oder neun individuellen Teilen bestehen, jeweils inszeniert von einem anderen Regisseur.

Fast unweigerlich denkt man da an den „Heavy Metal“-Film von 1981 und seinen Nachfolger „Heavy Metal F.A.K.K. 2“, die ebenfalls durch das gleichnamige Magazin inspiriert waren. Wenn man Finchers bisherige Leistungen betrachtet, halte ich es für nicht unwahrscheinlich, dass wir bald einen würdigen Kult-Nachfolger für diese Filme sehen können. Genau genommen habe ich sogar die Hoffnung, dass dieser neue Animations-Film die alten Filme übertreffen wird.

Weshalb? David Fincher hat bewiesen, dass er geniale Geschichten erzählen kann, in denen er Gewalt und Sex fast nebenbei einsetzt, ohne dabei an Niveau zu verlieren. „Fight Club“ ist nicht umsonst ein Kultfilm geworden, dessen komplexe und tiefgründige Story ebenso schonungslos hart ist wie die eingesetzten Bilder.

Co-Produzent Nummer 1, Kevin Eastman, zeichnet zwar auch für die „Teenage Mutant Ninja Turtles“ verantwortlich, hat aber ebenso die Zeichnungen (zusammen mit Simon Bisley) und die Texte für den Comic-zum-Film „Heavy Metal F.A.K.K. 2“ geschaffen. Und ist heute Besitzer und Herausgeber des „Heavy Metal“-Magazins.

Tim Miller, Co-Produzent Nummer 2, gehören die „Blur Studios“, welche die Animationen für den neuen Film übernehmen werden. Die Liste der Studio-Referenzen klingt jedenfalls schmackhaft: „Transformers: The Game“ oder „Hellgate: London“ sind nicht umsonst echte Kassenschlager. Fest steht damit aber wohl auch, dass der neue Film die Puristen weniger begeistern wird. Mit einem solchen Studio im Hintergrund können wir uns wohl auf ein grandioses Effekte-Schauspiel einstellen.

Wer die übrigen Regisseure sein werden, und ob der neue Film eine Art „Heavy Metal F.A.K.K. 3“ oder doch etwas eigenständigeres wird, ist noch unbekannt. Da die verschiedenen Teile des Films zeitgleich produziert werden sollen, darf man sich darauf freuen, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis uns die neue Bilder-Orgie zur Verfügung steht. Gespannt bin ich auf die Wahl der Film-Musik…

Heiner am 16. März 2008 in Filme
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