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Blabbermouth veröffentlicht Videomaterial vom Dio Tribute Konzert

Kurzer Post diesmal.

Wie berichtet fand am 12.07. ein Tribute Konzert für Ronnie James Dio statt. Teilnehmer waren u.a. Doro, Axel Rudi Pell, Doogie White und Manni Schmidt.

Unlängst hat Blabbermouth einiges Videomaterial vom Event online gestellt. Wer nicht da war oder den Abend nochmal Revue passieren lassen möchte, kann dies hier tun.

Ich hoffe, dass Dio es erleben konnte, wo auch immer er sich jetzt befindet. Wenn ja, hat es ihm bestimmt gefallen.

ByH

Gunnar

Gunnar am 27. Juli 2010 in Events & Locations, Festivals und Konzerte
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Doro auf Tribute-Konzert für Ronnie James Dio in der Zeche Bochum

In seiner Auszeit hat der getMetal-Blog einige wichtige Ereignisse in der Metalszene unkommentiert gelassen. Darunter leider auch die bedauerlichen Todesfälle von Ronnie James Dio und Pete Steele. An dieser Stelle ein spätes “Rest in Peace, Guys”!

Umso lieber komme ich daher Doro’s Bitte nach, auf das “R.I.P. - a tribute to Ronnie James Dio” Konzert am 12.07.2010 in der Zeche Bochum hinzuweisen. Mit dabei sein werden neben Doro auch Axel Rudi Pell, Doogie White (ex Rainbow) und Manni Schmidt (ex Rage + ex Grave Digger) sowie viele weitere mehr.

Weitere Infos und Tickets gibt es auf der entsprechenden Konzertseite der Zeche Bochum.

Reges Erscheinen ist nicht nur aufgrund der auftrentenden Acts ‘ne super Sache, sondern vorallem auch weil sämtliche Erlöse an Ronnie James Dio’s “Stand Up And Shout Cancer Fund” gehen. Wer sich für diese Verwendung seines Eintrittsgeldes interessiert, erhält Informationen auf den Websites von Black Sabbath und Ronnie James Dio.

Also viel Spaß mit Doro und Axel in der Zeche!

ByH!

Gunnar

Gunnar am 25. Juni 2010 in Bands, Events & Locations, Festivals und Konzerte
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Walls of Jericho reißen Wacken 2009 in Stücke

Photo by Christopher George © 2009Eigentlich sollte es ja umgekehrt sein: Laut Bibel waren es die Mauern von Jericho die einstürzten. Doch dieses Jahr in Wacken waren es die Mauern von Jericho, die die Umgebung einäscherten!

Eigentlich sollte es ja dieses Jahr auch auf Wacken umgekehrt sein: Der Fokus lag mehr auf True Metal Bands wie Heaven & Hell, Hammerfall, Running Wild, Dragonforce, Saxon, Rage und Doro als auf Vertretern der extremeren Sparten und doch waren es letztere, die die wahren Akzente setzten. Dies kann man ruhig als Eingeständnis werten, schließlich war ich selbst eher für die melodischen Combos angereist.

Doch gehen wir den Rückblick auf das diesjährige Geschehen chronologisch an. Zunächst Anreise, Zelt aufbauen, saufen, bla bla bla. Nix neues außer Rainer und Markus unsere freundlichen Zeltnachbarn aus Bayern, mit denen wir eine prima Zeit hatten!

Endlich Donnerstag. D:A:D, Der W, Running Wild und Heaven & Hell standen auf der “Personal Running Order”. Nach solidem Auftritt von D:A:D war es Der W, der ein erstes Ausrufezeichen setzte. Coole Musiker, fetter Sound, runder Gig. Wenn der Junge bloß noch ein bisschen besser singen könnte …

Highlight des Tages, wenn nicht auch des Festivals, waren aber die Altmeister von Heaven & Hell. Ich weiß gar nicht, ob den meist jüngeren Besuchern überhaupt klar war welche Prominenz dort leibhaftig auf der Bühne stand. Tony Iommi, der Erfinder des Metal persönlich, plus seine Kumpanen Geezer Butler und Vinny Appice sowie Ronnie James Dio himself Wer diesen Auftritt genießen durfte, der weiß warum Black Sabbath ewigen Kultstatus genießen!

Als nicht so gelungen muss man hingegen den Abschied von Running Wild bezeichnen. Ohne Bühnendeko, ohne Extras oder Besonderheiten zockten Rock ‘n’ Rolf und Kumpanen die greatest Hits runter und ließen es gar nicht erst emotional werden. Schön, die Songs nochmal live zu hören, aber Tränen standen bei diesem 30 Jahre Abschlussgig wohl nur den aller härtesten Fans in den Augen. Schade, ich hatte mir irgendwie mehr erhofft.

Tag zwei hatte es dann wirklich in sich.  Er begann mit dem sympathischen Auftritt von Gamma Ray, nachdem wir eigentlich eine Pause einlegen wollten. Nach wenigen Minuten fegten uns allerdings besagte Walls of Jericho mit ihrem Hardcore Sound aus den Sitzen. Wenn ich sage das die Menge bereits am frühen Nachmittag völlig ausflippte ist das noch untertrieben: Moshpits, Circle Pits und die Wall of Death - es ging ab wie Schmitz Katze. On top eine Candace Kucsulain, die sich und den Leuten nicht eine Minute Ruhe gönnte und Arsch trat wie keine andere Frontsau auf diesem Festival. Respekt! Ich fand es echt nur geil!

Hinterher ging es dann mit Dragonforce und Hammerfall wieder melodischer zu. Beide Bands zeigten ansprechende aber nicht überwältigende Shows, wobei Hammerfall auf einer massiven Welle der Sympathie aus dem Publikum ritten. Fast ein Heimspiel für die Schweden.

Danach wurde es Zeit für die nächsten Legenden. Es waren Mötorhead und spielten Rock ‘n’ Roll! ;-)

Als Betthupferl zog ich mir dann noch Doro (grinste non stop wie ein Honigkuchenpferd, was entsprechend gute Laune machte)  und Amon Amarth rein. Ich zitiere Johan Hegg: “WACKEN! DO YOU WANT METAL?!!!” Den Rest könnt ihr euch ja sicher vorstellen. (Thors) Hammer!

Sich Samstag trotzdem halbwegs früh auf den Weg zu machen lohnte sich jedoch gewaltig. Bereits um 13:00 Uhr fackelten Rage ein weiteres Feuerwerk des Festivals ab. Zusammen mit den illustren Gästen Hansi Kürsch, Jen Majura, “Schmier” und Eric Fish zockten Peavy und Konsorten den perfekten Rage Gig! Danke dafür.

Danach traten Heaven Shall Burn in die Fußstapfen von Walls of Jericho und sorgten trotz merklicher Nervosität und recht früher Stünde für ordentlich Verwüstung vor der Bühne. Insgesamt amtlicher Auftritt.

Spaß machten auch Peter Tägtgren und Pain. Ich hatte vorher noch nix von der Band gehört, allerdings hier und da über den fleißigen Herrn Tägtgren gelesen. Im nachhinein wünsche ich mir es wäre andersherum gewesen, denn die Mucke ist einfach cool. Gerne mehr!

Volbeat besorgten den Auftakt des Schlussspurts und konnten auch vor großem Publikum überzeugen, wenn vielleicht auch nicht ganz so sehr wie auf kleineren Konzerten. Egal, die Jungs machen eigentlich immer Spaß.

Ganz großes Kino boten dann sowohl Machinehead als auch ihre Fans (inkl. mir!).  Wieder ein Zitat - diesmal Robb Flynn: Wacken! I have just one word for you: WOW!”. Und noch eins: “I have counted six(!) circle pits from here to the back!” … Kein weiterer Kommentar.

Final noch die geschundenen Knochen etwas bei Saxon ausgelockert und dann war es schon vorbei, das heftig geile Jubliäumswacken … Vielen, vielen Dank an alle Beteiligten für die super Zeit! Macht bloß weiter so! Nur auf die 6 Stunden Stau bei der Rückfahrt kann ich beim nächsten Mal wirklich verdammt gut verzichten …

Kudos für das Walls of Jericho Foto an Christopher George © 2009. Dieses und mehr Bilder findet ihr auf trustkill.com.

Bis in zwei Jahren Wacken!

ByH!

Gunnar

Gunnar am 5. August 2009 in Bands, Festivals und Konzerte
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On the road to Wacken: Meine persönlichen Top 5 des Line-Up

Nach prügelnden Iranern und toten Königen wollen wir uns nun wieder fröhlicheren Themen widmen und unsere Vorfreude auf Wacken zelebrieren. Für Freunde des melodischeren Taktschlages und des Hard Rock wird es dieses Jahr ein ganz besonderes Metal-Fest!

Um so schwieriger sich auf eine Top 5 dieses geilen Line-Ups festzulegen, aber hier ist mein persönlicher Shot zu diesem Thema:

  1. Amon Amarth: Zwar nicht von der ganz melodischen Sorte, doch mit ultra amtlicher Platte (Twilight of the Thunder God) im Gepäck und live absolut eine Macht. Pflichtbesuch!
  2. Running Wild: Mindestens ebenso unverzichtbar: Die Abschiedsschow von Rock’n'Rolf nach 30 Jahren Metal-Geschichte! Ich weiß noch wie ich damals nach dem ersten Hören von “Black Hand Inn” in absolute Extase verfallen bin. Bereiten wir Rolf einen würdigen Abschied!
  3. Axel Rudi Pell: Hat sogar meine zunächst skeptische Verlobte binnen kürzester Zeit zum Metal verleitet. Hatten bisher noch nicht die Gelegenheit den Altmeister live zu sehen und freuen uns daher um so mehr!
  4. Heaven & Hell: Absolute Hölle! Ozzy hab ich mir ja schon live verabreicht und jetzt kommt gleich noch seine alte Black Sabbath Mischpoke mitsamt Mister “Holy Diver” Ronny James Dio daher! Weltklasse! Die Chancen diese Jungs noch weitere Male on Stage zu erleben dürften an einer Hand abzuzählen sein …
  5. Volbeat: Hatten schon indoor in Köln jede Menge Spaß mit den Jungs. Openair mit der gesamten Wacken-Partymeute kann die Party nur noch heftiger ausfallen! Nix da Sad Man’s Tongue … Metal Man’s Aching Throat würde ich da sagen!

Nicht in der Top 5, aber trotzdem unter den most wanted sind außerdem die Altmeister von Testament und Saxon, sowie die Nemesis jeder Guitar-Hero Plastikklampfe Dragonforce.

Ich kann’s echt nicht mehr erwarten! Let’s hit the road, Jack!

ByH

Gunnar

Gunnar am 8. Juli 2009 in Bands, Festivals und Konzerte
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Konzertbericht: Volbeat live im Palladium Köln

Man war dat geil! Nach langer Konzertabstinenz war das Gastspiel der Dänen wirklich genau das, was ich mir ersehnt hatte. Zusammen mit 3.500 anderen durch Stuck Mojo bestens angeheizten Fans einfach nur abrocken, pogen und die Lunge aus dem Hals singen grölen!Nachdem die Party mit dem Titeltrack des aktuellen Abums Guitar Gangsters & Cadillac Blood äußerst amtlich eröfftnet worden war, gab es auch kein Halten mehr. Geschickt verstand es die Band dabei die bekannteren Hits wie Radio Girl, Sad Man’s Tongue oder Garden Tale als Grundgerüst für die Show zu nutzen und dazwischen mit hartem Gerät wie A Moment Forever oder You Or Them ordentlichst Arsch zu treten.Nicht zu letzt weil die Gitarrenwände des Volbeat-Sounds von der Bühne umso derber knallen, ist die Band live absolut zu empfehlen. Neben dem phatten Mix stachen aber auch die stimmlichen und komödiantischen Qualitäten von Fronter Michael Poulsen hervor. Stimmlich bestens in Schuss, gab er nach dem Genuss eines kleinen Schlückchens “Zaubertranks” eine Version von Ace of Spades zum Besten, die dem guten alten Lemmy vor Freude das Wasser in die Augen getriebe hätte.Ebenfalls positiv in Erinnerung bleibt, dass es sich sowohl bei Volbeat, als auch bei Stuck Mojo, um zwei grundsympatische und auf dem Teppich gebliebene Bands handelte. Anstatt dem handelsüblichen “Motherfuckers” oder “Maggots” gab es artige Danke-Schöns ans Publikum, sowie jede Menge kleinere oder größere Witze, die mindestens ebenso für gute Stimmung sorgten, wie das Gepöbel anderer Konsorten. Final kann ich nur all denen gratulieren, die noch in den Genuss dieses Doppelpacks kommen und sagen: Bang your Headz! 

Gunnar am 27. Oktober 2008 in Bands, Events & Locations, Festivals und Konzerte
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