Hi,
an dieser Stelle möchte ich euch kurz auf zwei coole Bands hinweisen, auf die ich unlängst aufmerksam geworden bin.
- In this Moment: Über diese Band bin ich bei meiner Twitter-Rercherche gestolpert. Coole Hardcore Band mit attraktiver Frontfrau. Quasi Arch-Enemy mit Southern Rock Einschlag. Netter My-Space Auftritt. Einige spärliche Infos finden sich auch bei Wikipedia. Die dort genannte Band-Homepage www.inthismoment.com ist allerdings mittlerweile offline.
- Während in In This Moment anscheinend schon seit 2005 ihr Unwesen treiben, handelt es sich bei Downspirit um eine neue Formation. Gezockt wird ein Jazz-Blues-Metal Cross-Over mit Suchtfaktor. Zumindest die Hörproben bei MySpace haben es mir gnadenlos angetan. Das selbstbetitelte Debütalbum ist gerade erschienen und steht bei mir ganz oben auf der Liste.
Also, erfreulicherweise kein Sommerloch in Sachen Metal!
ByH
Gunnar
Gunnar am 9. August 2010 in Bands*
Die Antwort lautet: Ziemlich Metal! Brauchte nur kurze Zeit um mir eine Liste mit aktuell 46 Metal Bands auf Twitter bzw. ihren Mitgliedern zusammen zu klicken. Unter anderem sind die Jungs von Kiss, Mötley Crue, Hatebreed, Lamb of God und Megadeth in Sachen Micro-Blogging unterwegs.Als einzel Personen finden sich beispielsweise auch Zakk Wylde, Ozzy, Rob Zombie und Scott Ian.
Wer lieber harte Fakten und pikante Gerüchte hören möchte, als das Gezwitscher der Stars, der kann auf Twitter auch an eine Reihe namhafter Nachrichtenquellen in Sachen Metal andocken.
Faszinierend wie die neuen Medien die Welt verändern! Heutzutage “folgt” man seinen Stars einfach virtuell und erhält Nachrichten aus dem Metal-Universum nahezu in Echtzeit! Ob das nun gut ist, sei dahin gestellt …
ByH!
Gunnar
Gunnar am 3. August 2010 in Allgemein, Bands*
Vor geraumer Zeit berichtete ich im Rahmen dieses Blogs über die Zeitgeist-Bewegung. In Jon Schaffer, Mastermind hinter Bands wie Iced Earth und Demons & Wizards, hat diese Bewegung nun einen weiteren prominenten Mitstreiter gefunden.
Um die Welt auf die von der Bewegung vermutete weltweite Verschwörung der Banken und des Großkapitals aufmerksam zu machen, hat Jon sogar extra ein neues Projekt mit dem Namen “Sons Of Liberty” ins Leben gerufen. Der Name “Sons Of Liberty” geht auf eine Gruppe politischer Aktivisten zurück, die für die Unabhängigkeit Amerikas vom Britischen Empire eintraten. Hier geht es zum deutschen Wikipedia-Artikel, probiert aber auch den englischen Eintrag, der ist um einiges informativer.
Ich habe gerade erst begonnen mich in das umfassende Informationsmaterial einzuarbeiten, das Jon auf der Sons Of Liberty Homepage ins Netz gestellt hat. Wer ebenfalls interesse hat, sich mit dem Thema und Jon’s Ansichten auseinanderzusetzen, dem kann ich Jon’s Videoblogbeiträge empfehlen. Im Beitrag “Sons Of Liberty - Jon Schaffer speaks Part 1″ nimmt er sogar konkret Bezug auf die Zeitgeist Bewegung.
Insgesamt bin ich ziemlich über den Geisteswandel von Jon verblüfft, der in der Vergangenheit doch eher mit der Republikanischen Partei in Verbindung gebracht wurde. In folgendem Interview von “Sleaze Roxx” distanziert sich Jon allerdings deutlich von der Partei, die er zusammen mit den Demokraten als die beiden Flügel desselben “hässlichen und kollektivistischen Vogels” bezeichnet.
Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Sobald ich mich gründlicher über Jon’s Quellen und Hintergründe informiert habe melde ich mich wieder.
ByH
Gunnar
Gunnar am 25. Juli 2010 in Bands*
Eines der wiederkehrenden Themen des gM Blog ist die Frage in wie weit der Metal in unserer Gesellschaft “angekommen” ist bzw. in wie weit er gesellschaftlich akzeptiert wird. Ein weiteres tragisches Ereignis liefert nun einen weiteren Beweis, dass der Metal seinen “Tabu Status” verliert.
Wie sonst ist es zu erklären, dass sich “Die Welt” als durch und durch bürgerliche Tageszeitung in ihrem Online-Ableger so detailliert mit dem Tod von Slipknot Bassist Paul Gray auseinandersetzt? Zwar stammt Die Welt aus dem Axel Springer Verlag, der auch den Metal Hammer auflegt, doch trennen die beiden Zeitungen normalerweise im wahrsten Sinne des Wortes Welten.
Weiterhin erstaunlich ist, dass zumindest in diesem Kontext Slipknot nicht mit den üblichen Prädikaten “skandalös”, “kontrovers” oder “jugendgefährdend” belegt wird, sondern die trauernden Bandmitglieder als trauernde Menschen und als Künstler skizziert und anerkannt werden. Ein Schulterschluss mit den einstigen “Schmuddelkindern” der Metalszene?
Auch wenn der Metal niemals um Anerkennung in der Mitte der Gesellschaft bitten wird (eher das Gegenteil), wäre es doch zumindest ein positiver Funke aus dieser traurigen Angelegenheit, wenn die Medien der gesellschaftlichen Mitte den Künstlern unseres geliebten Musikstils künftig weiterhin so fair, offen und unvoreingenommen entgegentreten würden, wie es in diesem journalistischem Beispiel der Fall ist.
In diesem Sinne
ByH!
Gunnar
Gunnar am 19. Juli 2010 in Allgemein, Bands*
Am 18. November 2009 meldeten sich Rhapsody of Fire zunächst noch vergleichsweise zurückhaltend über eine auf Nuclear Blast veröffentlichte Pressemitteilung zurück. Peinlich eigentlich, dass mir dies nach all der Berichterstattung über die Probleme der Band mit Ihrem alten Label einfach durchgegangen ist. Durch den mangelnden Informationsfluss auf der Band-Homepage war ich allerdings auch etwas müde in meinen Versuchen geworden Neuigkeiten herauszufinden.
Zum Glück hat sich Nuclear Blast auch dieses Missstandes mittlerweile angenommen und RhapsodyOfFire.com in neuem Gewand gerelauncht. Seitdem lohnt es auch wieder dort regelmäßig für aktuelle Berichte vorbeizuschauen.
Mittlerweile liegt mir auch endlich, endlich das gar nicht mehr ganz so neue Album der Italo-Truppe vor. Auf “The Frozen Tears Of Angels” fallen dem geneigten Fan unmittelbar zwei Dinge auf. Zum einen stehen die Gitarren wieder deutlich mehr im Vordergrund und erinnern “Dawn of Victory” und vorallem “Power of the Dragonflame” Zeiten. Zum anderen wird dieses Mal fast gänzlich auf die eingänglichen Mitsingpassagen der vorherigen Alben verzichtet. Die Songs konzentrieren sich hingegen noch stärker darauf die passenden Emotionen zum inhaltlichen Konzept zu transportieren.
Plattenreviews gibt es sicherlich genug, deshalb werde ich hier kein weiteres mehr verfassen. Zumal es sich bei Rhapsody (of Fire) sowieso um eine lieb sie oder hass sie Band handelt. Allerdings scheinen sich zunehmend mehr Liebhaber zu finden, denn mit “The Frozen Tears Of Angels” sind Rhapsody das erste Mal in der Bandgeschichte in die europäischen Billboardcharts eingestiegen.
Persönlich finde ich das Album nach den ersten paar Umläufen sehr gelungen, aber das mag natürlich auch an dem langen Entzug liegen. Unabhängig vom Entzug ist allerdings meine Begeisterung für das umfassende Booklet im “Limited Digi Pack”. Wirklich sehr cool geworden, thx Nuclear Blast!
Special Fact: Der im Plattentitel verwendete Begriff “Frozen Tears Of Angels” scheint es Luca Turilli besonders angetan zu haben. Neben den Rhapsody Lyrics taucht er auch im ersten Track des bereits Juni 2006 erschienen Albums “Lost Horizons” seines Side Projects “Dreamquest” auf.
Welcome back, Guys! Hope to see you on Tour!
ByH!
Gunnar
Gunnar am 3. Juli 2010 in Bands*